Feverº for the Flava

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Ja, Google Reader stirbt. Kein Weltuntergang. So ist das eben, wenn man sich auf Dienste im Web verlässt. Keiner darf böse sein, wenn es sie dann plötzlich nicht mehr gibt. Auch wenn Google Reader erst am 1. Juli stirbt, kann man ja schon mal nach Alternativen Ausschau halten.

Es gibt genug Alternativen

Im Internet gibt es genug Alternativen, ist wirklich so, man muss sich nur mal umsehen. Cloudbasierte Reader und Dienste zum selber hosten wie Tiny Tiny RSS, Feedly, NetVibes, The Old Reader und Newsblur. Überzeugen konnte mich nun jedoch Feverº.

Fever?

Fever. RSS Reader zum selbst hosten, kostet umgerechnet etwa 23€. 23€ ist es mir wert, dass alle meine Feeds nicht irgendwann einfach verschwinden, weil der Dienst den ich nutze eingestellt wird.

Fever ist etwas anders als Google Reader, in meinen Augen jedoch besser. Grob unterteilt man seine Feeds in 2 Kategorien: Kindling und Sparks.

  • Kindling sind hierbei die Feeds, die ihr sowieso lest, hier wollt ihr alles mitbekommen.
  • Sparks sind jedoch Feeds, die ihr nur kurz überfliegt.

Dann gibt es noch Hot. Hier sind die wichtigsten Themen nach Häufigkeit sortiert. Je häufiger eine Nachricht gebracht wird, desto wichtiger ist sie. Zu jedem Thema werden dann einige Artikel aufgelistet, die das Thema behandeln. Praktisch. Packt die Sparks also gern mit vielen Feeds voll, aus ihnen wird die hotness nämlich auch berechnet.

Artikel lassen sich außerdem für späteres Lesen speichern, quasi wie ein eingebautes Pocket, Readability, oder Instapaper.

Ich persönlich hoste Feverº auf meinem Uberspace, das läuft wunderbar.

Nur so nebenbei: Reeder hat unter iOS auch Feverº-Integration. So kann ich weiterhin meinen Lieblingsfeedreader unterwegs nutzen. Hurra!