Facebook ♥ WhatsApp

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Facebook kauft WhatsApp. Das ist wahrscheinlich okay. Mehr dazu hier.

WhatsApp will remain autonomous and operate independently. You can continue to enjoy the service for a nominal fee.

Facebook kaufte WhatsApp also nicht, um sie zu vernichten. Warum dann? Daten. Vermute ich zumindest.

WhatsApp hat angeblich 400 Millionen aktive User. Das sind 400 Millionen Telefonnummern mit dazugehörigen Telefonbüchern.

Alle Bilder liegen auf deren Servern, alle Nachrichten. Der falsche Name eures Facebook Profils hilft euch jetzt also wahrscheinlich auch nicht mehr, solltet ihr Facebook Telefonnummern verraten. Facebook weiß dadurch mit wem ihr wann geschrieben habt. So lässt sich ein schönes Netz aufspannen.

Alternativen

Einige meinen nun ja, dass es von Vorteil sei WhatsApp zu deinstallieren und eine möglichst sichere Alternative zu nutzen. Am besten mit diesem Crypto von dem alle sprechen. Alles verschlüsseln. Rauschen im Netz erzeugen!

Halte ich nicht viel von. Die aktuellen Alternativen haben alle ihre Macken. Vollständigkeitshalber hier aber meine liebste Alternative zu WhatsApp: Telegram.

Es ist vielleicht nicht so sicher, angeblich arbeitet man dran. Trotzdem hat es einen Vorteil gegenüber WhatsApp: der Quelltext des Protokolls ist frei zugänglich und es gibt eine API und somit auch Clients für Windows, OS X, Linux und sogar den Browser.

Threema? Ne.


Aber wenn man ehrlich ist: Es wird sich nicht viel bei WhatsApp ändern. Leute nutzen es weiter, weil es funktioniert. Es wurde sogar versprochen, dass WhatsApp werbefrei bleibt. Mal schauen.

Wird wohl wie damals, als EyeEm so von der Instagram-Übernahme von Facebook profitiert hat. Oh wait.